Mobilität | 24.11.2010
Prioritäten bei der Auswahl von kleinen Transportern sind die Kosten, Qualität sowie Flexibilität, Effizienz und hohes Ladevolumen. B4B MITTELSTAND hat sich die neuesten Entwicklungen der Hersteller angesehen.
Citroën Berlingo
Die Franzosen haben mit dem Berlingo ein Fahrzeug am Start, das sich durch hohe Nutzbarkeit auszeichnet. Genau wie die weiteren Mitbewerber wird auch der Berlingo mit zwei Radständen angeboten. Die lange Version zeichnet sich besonders durch eine Doppelkabine aus, die nicht nur den Transport von Material ermöglicht, sondern auch eine Kapazität von fünf Sitzen aufweist. Wichtig für alle, die nicht alleine oder zu zweit zum Einsatzort unterwegs sind. Der erfolgreichste Citroën Transporter weiß auch mit seinen sparsamen Motoren zu überzeugen. Der neue Berlingo HDi 90 FAP Airdream kann in seinem 3,3 Kubikmeter großen Laderaum bis zu 773 Kilogramm Nutzlast aufnehmen. Gegenüber der Standardversion, auf der die Sparausführung basiert, wurde eine Verbrauchsreduktion um 8,6 Prozent auf 5,3 Liter Diesel je 100 Kilometer erzielt.
Fiat Doblò Cargo
Der neue Doblò wurde im Gegensatz zu seinem Vorgänger als Pkw entwickelt. Das bedeutet auch für die reine Nutzfahrzeugversion Cargo im Vergleich zum alten Doblò wesentlich mehr Komfort bei höherer Ladekapazität. Besonders erwähnenswert ist der Erdgasantrieb des Doblò. Fiat ist mit dieser sauberen Lösung führend auf dem europäischen Markt. Erdgasautos sparen dadurch bei den Kraftstoffkosten bis zu 50 Prozent gegenüber Benzinern und bis zu 30 Prozent gegenüber Diesel-Fahrzeugen. Lobenswert: Nach einer Studie von Eurotax Schwacke sind die drei Turbodiesel- Versionen des Fiat Doblò Cargo (1.3 Multijet mit 66 kW/90 PS, 1.6 Multijet mit 74 kW/100 PS und 2.0 Multijet mit 99 kW/ 135 PS, jeweils mit Partikelfilter) nach drei Jahren und einer Laufleistung von 60.000 Kilometern noch 53 Prozent ihres Neupreises wert, bis zu vier Prozentpunkte mehr als vergleichbare Stadtlieferwagen.
Ford Transit
Connect Electric Es wird der erste rein elektrisch betriebene Transporter in Europa sein: der Ford Transit Connect, der 2011 auf den Markt gebracht wird. Preise sind noch nicht bekannt, es dürfte aber vonseiten Ford spezielle Angebote geben, die den Einsatz dieses interessanten Fahrzeugs auch für den Mittelstand erschwinglich machen. „Der Elektroantrieb zählt zu den wichtigen Schritten auf dem Weg von Ford zu einer effizienteren und nachhaltigeren, gleichwohl aber auch alltagstauglichen und für unsere Kunden bezahlbaren Mobilität“, erklärte Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford- Werke GmbH. B4B MITTELSTAND wird die Entwicklung dieses Projekts genau verfolgen und zeitnah berichten.
Volkswagen Caddy
Mit einigen Details hebt sich der Caddy, der in Deutschland mit über 40 Prozent Marktanteil klarer Marktführer ist, in seinem Segment deutlich ab. Serienmäßig mit ESP ausgerüstet, ist dieser Volkswagen auch mit den hocheffizienten und komfortablen Doppelkupplungsgetrieben (DSG, Sechs- bzw. Siebengang) erhältlich. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Option 4Motion, der intelligente Allradantrieb des Hauses. Sparsamstes Modell der Baureihe ist der neue Caddy 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Das entspricht einer CO2-Emission von nur noch 129 g/km. Außerdem ist der Caddy wie der Fiat Doblò auch mit Erdgasantrieb erhältlich.
Volkswagen Amarok
Der Pickup von Volkswagen. Im Moment noch gebaut in Argentinien, soll der Amarok ab 2012 auch in Hannover die Produktionshallen verlassen. Zwei Diesel-Aggregate, jeweils 2 Liter mit 120 kW/163 PS bzw. 90 kW/120 PS sowie drei unterschiedliche Antriebe stehen zur Wahl. Permanenter Allradantrieb, zuschaltbarer Allradantrieb (jeweils 4Motion) und Hinterradantrieb. Letzterer kennzeichnet die Einstiegsversion und soll Kunden ansprechen, die sich in erster Linie für die speziellen Karosserie-Eigenschaften des Pickups und dessen breites Einsatzspektrum interessieren.

B4B MITTELSTAND bedient den aktuellen Informationsbedarf des Mittelstands. Die Beiträge vermitteln einen Überblick über das jeweilige Thema und zeigen dessen praktischen Nutzen auf.

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