Flottenmanagement

Kostenvorteile nutzen

Mobilität | 01.11.2011

B4B MITTELSTAND: Flottenmanagement
B4B MITTELSTAND: Flottenmanagement

Professionelles Flottenmanagement bietet Unternehmen jeder Größenordnung erhebliche Kostenvorteile.

Sobald die Anzahl der Firmenfahrzeuge die notwendigen Arbeiten für Verwaltung und Service richtig zeitintensiv werden lässt, stellt sich auch für kleine und mittlere Betriebe die Frage nach effizienten Lösungen für den Aufwand rund um die hauseigene Kfz-Flotte.

Kostenvorteile

Die Suche nach einer individuell passenden Lösung lohnt sich dabei nahezu immer. In vielen Betrieben gehören die Fahrzeuge neben Personal und Immobilien nämlich zu den größten Kostenfaktoren. Abgesehen von der Vermeidung lästiger Bürokratie bietet optimales Flottenmanagement eine Menge handfester Einsparmöglichkeiten. Dazu gehören vor allem Kostenvorteile durch Bündelungen beim Einkauf sowie bei der Finanzierung und Wartung der Fahrzeuge. Auch bei kleineren Bestellmengen erhält man bei vielen Autohäusern Großkundenkonditionen – wenn man danach fragt. Wer als Firmenchef das Optimierungspotenzial seines Fuhrparks nutzen möchte, hat die Wahl zwischen drei grundlegenden Lösungsansätzen: einen eigenen Manager einstellen, einen externen Anbieter beauftragen oder eine virtuelle Fahrzeugflotte nutzen.

Firmeninterne Lösung

Wer einen kleineren Fuhrpark verwalten will, ist eventuell mit einem firmeneigenen Management- Spezialisten am besten beraten. Vor allem, wenn im Unternehmen mehrere unterschiedliche Fahrzeugtypen und -marken betreut werden müssen. Durch den Vergleich der Konditionen verschiedener lokaler Autohändler, Banken, freier Werkstätten und Versicherungsmakler ergibt sich eine Vielzahl kleiner finanzieller Vorteile. Die hierbei erzielten Einsparungen rechtfertigen in ihrer Summe zusammen mit der aus einer Hand erfolgenden Administration meist die Beschäftigung eines spezifischen Angestellten für die Fuhrparkverwaltung.

Externe Dienstleister

Wer keinen eigenen Fachmann für das Flottenmanagement einstellen will, muss sich nach einem passenden Dienstleister für seine Belange umsehen. Komplettlösungen im Bereich Flottenmanagement sind allerdings meist erst ab einer größeren Fahrzeuganzahl oder bei mehreren Firmenstandorten finanziell interessant. Typischerweise gehören Autohersteller und große Leasingfirmen zu den Anbietern in diesem Bereich, aber auch andere Branchen mit Kfz-Bezug wie Ableger großer Autovermietungen oder Unternehmen für Kfz-Untersuchungen sind vertreten. Wer eine derartige Komplettlösung nutzen möchte, muss bedenken, dass er möglichst viele baugleiche Fahrzeuge nutzen sollte und sich eventuell längerfristig an einen bestimmten Hersteller oder Finanzdienstleister binden muss. Zu den Standard- sowie meist modular abrufbaren Leistungen der verschiedenen Anbieter gehören neben der Kauf- und Finanzierungsabwicklung der Flottenfahrzeuge auch das Abschließen von Versicherungen, die turnusgemäße Wartung, die Abwicklung von Unfallfahrzeugen und die Ersatzbeschaffung. Zusatzservices kontrollieren beispielsweise die Fahrerlaubnis, unterstützen die Logistik und Frachtdisposition oder orten und überwachen Fahrzeuge in Echtzeit.

Virtuelle Flotten

Virtuelle Flotten („Business Car Sharing“) machen einen eigenen Fuhrpark weitestgehend überflüssig. Unternehmen verwenden für ihre dienstlichen Belange Fahrzeuge aus der Flotte eines Drittanbieters und bezahlen nur für die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs. Dieses Angebot ist zwar durchaus interessant, da die Kosten im Vergleich zu Dienstfahrten im eigenen Firmenfahrzeug erheblich sinken, aber es gibt noch ein paar Haken. Die virtuellen Flotten sind noch längst nicht überall verfügbar, und unter Umständen steht kurzfristig nicht immer der jeweilige Wunschdienstwagen zur Verfügung.

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