Mobilität | 02.08.2011

Juergen Kalthoff, Foto Walther Werke
Das Thema E-Mobility geht auch am Mittelstand nicht spurlos vorbei. Jürgen Kalthoff, Geschäftsführer der Walther-Werke, referierte zu diesem Thema auf der Pressekonferenz zur ECarTec.
Über die Herausforderungen, die das Thema Elektromobilität auf das Elektrohandwerk hat, referierte Jürgen Kalthoff, Geschäftsführer der Walther-Werke, am 28. Juli auf der Pressekonferenz der TÜV Süd AG zur ECarTec in München. „Der flächendeckende Aufbau einer Ladeinfrastruktur wird entscheidend für den Durchbruch der Elektromobilität sein“, so der Geschäftsführer der Walther-Werke. Das sei eine Herausforderung. Bis 2017 sollen in Deutschland laut Zentralverband der deutschen elektrotechnischen Handwerke (ZVEH) bis zu 500.000 Ladepunkte entstehen.
Internationale Normierungs-Bemühungen
Die Walther-Werke engagieren sich seit langem im Bereich der internationalen Normungsbemühungen, um ein strategisches Vorgehen in Bezug auf Normung und Standardisierung im Bereich der Elektromobilität zu gewährleisten. Das Unternehmen stellt selbst alle für das Aufladen der Elektrofahrzeuge notwendigen Produkte, wie Ladesteckvorrichtungen, -leitungen, -boxen und -stationen her.
Technische Spezifikationen
Nationale und internationale Normungsbemühungen konkurrieren derzeit noch miteinander. Experte Jürgen Kalthoff wird auf der Pressekonferenz zur EcarTec auf die Arbeitsweise der Komitees und Gremien eingehen und technische Spezifikationen sowie Unterschiede der Normungskonzepte darlegen. Auch die unterschiedlichen Konzepte der Ladung (Mode 2 oder Mode 3) und der Ladesteckvorrichtung werden Thema sein. Im Oktober 2010 hatten sich Automobilhersteller und Energieversorger auf eine einheitliche 7-polige Steckvorrichtung geeinigt, die europäische Kommission hatte der CEN/Cenelec ein Mandat für einen europäischen Vorschlag gegeben.
Marktentwicklung und Umsatzchancen
Jürgen Kalthoff wird dazu Details und Hintergründe erläutern, des Weiteren auf die Marktentwicklung und Umsatzchancen eingehen. „Es wird eine große Aufgabe, die Nähe zu den Märkten zu gestalten und in drei Produktbereiche zu investieren. Aber es wird neue nationale und internationale Kunden geben und ab 2013 eine Zunahme der Marktentwicklung. Das ist eine Herausforderung, die angenommen werden sollte“, so der Geschäftsführer.
www.walther-werke.de

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