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Where the Mother Road Begins

Where the Mother Road Begins – Von Chicago nach Pontiac

Expertentipps | 09.01.2012

Wallpainting Route 66, Foto: Dietmar Stanka
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Wallpainting Route 66, Foto: Dietmar Stanka

Die Route 66. Synonym der Mobilität in den Vereinigten Staaten. Die Mutter aller Straßen beginnt in Chicago und führt bis nach Los Angeles. Ein kleines Stückchen dieser Route 66, die Metropole Chicago und das Städtchen Pontiac sind Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte. Von Dietmar Stanka

Zur Stärkung vor dem Start in Richtung Südwesten bieten sich zwei Restaurants für ein leckeres Frühstück an. Ina´s, das Café in dem Barack Obama sich vom Wahlkampf erholt hat und der Bürgermeister von Chicago seine Pancakes isst. Benannt nach der Besitzerin Ina Pinkney, hat sich das Restaurant am westlichen Rand von Downtown in der 1235 West Randolph Street bestens etabliert. Die liebenswürdige Ina ist immer für ein Schwätzchen zu haben und verrät hinter vorgehaltener Hand auch ihr Rezept für besonders leichte Buttermilch-Pancakes. Aber Achtung: wer mit dem Handy telefoniert, wird höflichst darauf hingewiesen, dass bei Ina´s gefälligst Ruhe herrschen soll.

Wesentlich geschäftiger und mit mehr Trubel versehen geht es in einem der echten Route-66-Restaurants zu. Das Lou Mitchells, gleich ums Eck von der Union Station am 565 Lincoln Blvd. gelegen, wurde 1923 gegründet, 3 Jahre vor der Eröffnung der Route. Es geht robuster zu, als im feinen Ina´s, nichtsdestotrotz ist es, allein schon wegen der besonderen Atmosphäre, einen Besuch wert.

Pontiac ist der Name für eine Automarke von General Motors, die im Zuge der letzten Krise 2010 gestrichen wurde. Pontiac ist auch der Name eines Häuptlings vom Stamm der Ottawa. Und Pontiac ist der Name des ersten Städtchens an der Route 66 nach Chicago. Ein wunderbarer Fleck, der so manches amerikanische Klischee erfüllt. Mit einer gepflegten Innenstadt, die mit Einzelhandelsgeschäften und Restaurants um die Gunst der Konsumenten wirbt. Mit sauberen Häusern in den Vierteln und einer regen Kunst- und Kulturszene. Gerade mal 2 Autostunden von Chicago entfernt, sodass dieser Kurztrip auf der Route 66 bestens an einem Tag absolviert werden kann.

Sofort ins Auge springen den Besucher die „Wall-Paintings“ sowie die kleinen, bunt bemalten automobilen Miniaturen an fast jeder Ecke des kleinen Zentrums von Pontiac. 21 Bilder von bekannten und unbekannten Künstlern verzieren die Wände von Ponitac, mit einheimischen wie international populären Motiven.

Echte Autofreaks sind mit zwei Museen zu begeistern. Das Route 66 Museum in der ehemaligen Feuerwache und ein mit großem Enthusiasmus privat geführtes Pontiac Oakland Auto Museum. Das Route 66 Museum rühmt sich, USA-typisch, mit der größten Sammlung von Exponaten der „Motherroad“ in Illinois. Neben vielen Fotos, Modellen, einem VW Bulli und persönlichen Stücken ist das Highlight der zum Wohnmobil umgebaute Schulbus des Künstlers Bob Waldmire, von dem auch eines der Wandgemälde stammt. Cineastische Berühmtheit erreichte der VW Bulli von Waldmire, der im Museum ausgestellt ist, als „Fillmore“ im Film „Cars“.

Tim und Penny Dye sind die Initiatoren des Ponitac Oakland Auto Museums. Ein Kleinod automobiler Leidenschaft für die Marke Pontiac. Von der Kutsche bis zum Rennwagen, von Blechschildern bis hin zu einer über 2.000 Öl-Dosen umfassenden Sammlung finden sich Erinnerungen an eine populäre Marke, die so nicht in Vergessenheit geraten wird. (ds)

 

Links zu den Restaurants und Museen:

http://breakfastqueen.com

http://www.loumitchellsrestaurant.com

http://visitpontiac.org

http://www.pontiacoaklandmuseum.org

 

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