Technik vernetzen, Menschen verbinden
Menschen vernetzen: Unified Communications – Hype oder Hilfe für den Mittelstand? Erfahren Sie hier mehr.

Definition Unified Communications

UC – Was ist das eigentlich?

Expertentipps | 24.02.2009

Entscheidendes Stichwort bei der Prozessoptimierung im IT- und Telekommunikations (ITK-) Bereich ist der Begriff „Integration“.

Unified Communications (UC) ist ein Technologieansatz, der die Integration der ITK-Systeme in bisher unerreichte Tiefe vorantreibt, nämlich bis hin zur Vereinigung von Netzwerk, IT-Anwendungen (einschließlich geschäftskritischer Software) und den ITK-Endgeräten (vom Handy über Smartphones bis hin zum PC oder Notebook).

Somit geht UC weit über die bisherigen Integrationskonzepte hinaus, also die Zusammenführung von Festnetz und Mobilfunk/WLAN, verschiedenen Kommunikationskanälen (Unified Messaging) oder der Sprach- und Datennetze (Voice-over-IP). All diese Integrationsstufen sind Elemente von UC, werden aber entscheidend ergänzt durch die Verzahnung mit typischen IT-Anwendungen unterschiedlichster Komplexität, etwa Office-Programme, Warenwirtschaftssysteme, ERP- und CRM-Programme usw.

Mit einem UC-System lassen sich etwa Geschäftspartner aus Microsoft Outlook heraus direkt anrufen, während Informationen über gemeinsame Geschäfte aus der Datenbank auf dem Schirm stehen. Kurzmitteilungen zwischen Mitarbeitern, unterstützt von Präsenzinformationen beschleunigen die Zusammenarbeit. Audio-, Video- und Webkonferenzen erhöhen die Effizienz von Schulungen oder Projektbesprechungen und sparen Reisekosten, wobei schnell von einem Telefonat zu einer Webkonferenz gewechselt werden kann. Direkt aus Business-Anwendungen heraus lassen sich vom PC oder Notebook aus alle Telekommunikationsvorgänge (Anrufe, Faxe etc.) durchführen.

Schon diese kleine Auswahl an Möglichkeiten, die UC bietet, zeigt, dass gerade für Branchen mit hoher Mobilität und intensivem Kundenservice ein enormer Effizienzgewinn winkt.

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