Expertentipps | 03.05.2010
16. Dezember 2010:
BMW-Motorenwerk Steyr produziert 1 Million Motoren jährlich
Österreich bei E-Government-Ranking auf Platz eins
16. Dezember 2010: BMW-Motorenwerk Steyr produziert 1 Million Motoren jährlich
Das BMW-Motorenwerk in Steyr hat soeben die Millionengrenze bei der Jahresproduktion überschritten. Die Aggregate für zwei Drittel aller BMW-Modelle werden in Steyr (Oberösterreich) gebaut, was das Werk zum größten Motorenstandort in der Gruppe macht. Insgesamt hat die BMW Group in Österreich bisher 4,2 Milliarden Euro investiert. In Steyr beschäftigt BMW 2500 Mitarbeiter.
Österreich bei E-Government-Ranking auf Platz eins
Österreich befindet sich wieder einmal an der Spitze des jährlichen EU-weiten Ranking für E-Government, das von der EU-Kommission erstellt wird. Mit dem neuerlichen ersten Platz bestätigt die EU die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government. Spitzenreiter im Ländervergleich waren neben Österreich auch Malta und Irland.
23. November 2010: Wiener Biotech-Firma "f-star" landet Riesendeal
Das Forschungsunternehmen "f-star" aus Wien hat nach Einschätzungen von Branchenexperten einen der größten Biotech-Deals fixiert, die es in Österreich bisher gegeben hat. Eine Kooperation mit Boehringer Ingelheim, die Ende der Vorwoche fixiert wurde, sichert dem 2006 gegründeten Unternehmen in den kommenden Jahren einen Mittelzufluss von gut einer Milliarde Euro. Die 23 Mitarbeiter des Unternehmens haben eine innovative Technologie zur Herstellung von verbesserten Antikörpern und Antikörper-Fragmenten entwickelt, die noch verfeinert und anschließend wirtschaftlich genutzt werden soll. Die wirtschaftliche Nutzung wird jetzt mit Boehringer Ingelheim angegangen. Die Vereinbarung umfasst bis zu sieben Forschungsprogramme, die mehrere therapeutische Bereiche einschließen können, allen voran die Krebstherapie und Autoimmunerkrankungen. "f-star" wird von Boehringer Ingelheim Gebühren für den Zugang zur Technologie sowie Forschungsförderungen erhalten. Für jedes der sieben Forschungsprogramme wird Boehringer Ingelheim "f-star" bis zu 180 Mio. Euro zahlen. Darüber hinaus wird "f-star" Lizenzgebühren aus eventuellen Produktverkäufen erhalten.
17. November 2010: DHL Express investiert in Österreich-Zentrale
Der Expressversand-Spezialist DHL Express Austria wertet seine Österreich-Zentrale auf. In den weiteren Ausbau der Zentrale werden in den nächsten Monaten fünf Millionen Euro investiert. DHL ist Teil des Konzerns Deutsche Post DHL.
10. November 2010: GE Jenbacher gibt in Tirol Gas
Der US-Gasmotorenhersteller GE Jenbacher hat in seinem Werk in Tirol einen neuen Motor, den J920, entwickelt: die Kombination aus Motor, Generator und Turbolader kann den Strombedarf von 18.500 europäischen Durchschnittshaushalten decken. 200 Ingenieure haben an dem Projekt gearbeitet, 100 Millionen Euro wurden in die Entwicklung investiert. Zusätzlich wurden 5 Millionen Euro in eine neue Fließfertigung für Gasmotorenaggregate sowie ein neues Servicecenter investiert. Das Unternehmen beschäftigt am Tiroler Standort knapp 1.500 Mitarbeiter.
Viking verlagert Produktionen nach Tirol
Der Gartengerätehersteller Viking, Tochter des deutschen Stihl-Konzerns, verlagert zusätzliche Produktionssparten nach Tirol. Im September dieses Jahres hat das Unternehmen drei neu konzipierte Motorhaken auf den internationalen Märkten eingeführt. Gleichzeit hat Viking die Produktion, die zuvor bei einem Partner in Frankreich lag, nach Tirol verlagert. Laut Produktionsleiter Josef Koller beruhe der Erfolg des österreichischen Standorts auf den motivierten und qualifizierten Mitarbeitern.
28. Oktober 2010: Arbeitsmarkt: Österreich bei flexibler Arbeitszeit Europa-Spitze
Die Arbeitszeitflexibilisierung ist in Österreich im EU-Vergleich bereits ausgesprochen ausgeprägt. Dies geht aus einer nun veröffentlichten Studie der Europäischen Kommission hervor. Österreich befindet sich in allen drei untersuchten Kategorien - Anteil von Arbeitnehmern, die Teilzeit arbeiten, geleistete Überstunden und Anteil der Arbeitnehmer mit langen Arbeitszeiten von 48 Stunden pro Woche und mehr - in der Spitzengruppe der EU- und EFTA-Mitgliedsstaaten. Die bei der Arbeitszeit flexibelsten Länder in Europa sind demnach Österreich und Großbritannien, am unflexibelsten im Arbeitszeitbereich sind Portugal, Litauen, Zypern und Ungarn.
07. Oktober 2010: MAN stärkt Standort Wien
Die deutschen Konzerne Rheinmetall und MAN wollen mit einem Gemeinschaftsunternehmen – Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH (RMMV) - den Militärfahrzeugmarkt erobern. Ein wichtiger Produktionsstandort wird Wien sein. Damit wurde der MAN-Standort in Wien deutlich aufgewertet. In den kommenden fünf Jahren werden 15 Millionen Euro in den Standort Wien investiert. In der zweiten Ausbaustufe Ende 2011 soll das Unternehmen 1.300 Mitarbeiter haben.
5. Oktober 2010: Neues Forschungslabor in Niederösterreich
Die Universität für Bodenkultur in Tulln (Niederösterreich) hat ein drittes Christian Doppler-Labor am IFA (Interuniversitäres Department für Agrarbiotechnologie) bewilligt bekommen. Ziel des neuen Labors, das 2011 in Betrieb gehen wird, ist es, die Verstoffwechslung von Mykotoxinen (Schimmelpilzen) in pflanzlichen, tierischen und mirkobiellen Organismen zu studieren. Neben Biomin wird auch Nestlé mit dem neuen Christian Doppler-Labor kooperieren.
Wien größter Aufsteiger
Eine Studie über die beliebtesten Firmenstandorte in Europa von Cushman & Wakefield kürt Wien als größten Aufsteiger. Wien hat innerhalb eines Jahres sechs Plätze gutgemacht. London bleibt beliebtester Firmenstandort, gefolgt von Paris und Frankfurt.
23. September 2010: Sunpor investiert in Niederösterreich Der norwegische Kunststoff-Erzeuger Sunpor investiert in einem ersten Schritt 35 Millionen Euro in das bestehende Werk in Niederösterreich. Die Jahreskapazität soll bis 2013 verdreifacht werden. Sunpor, Europas drittgrößter Hersteller von EPS-Kunststoffen wird dann rund 170.000 Jahrestonnen an grauem EPS produzieren, die Gesamtproduktion wird dann in Österreich rund 240.000 Tonnen betragen. EPS wird zu 80 Prozent zur Dämmstofferzeugung, zu 20 Prozent für Verpackungen und das Innenleben von Sporthelmen verwendet. Die Sunpor Kunststoff GmbH gehört zum Konzern des Norwegers Olav N. Sunde.
7. September 2010: Mercer Studie 2010: Wien wieder auf Platz 1
Wien ist auch in diesem Jahr die Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Dies ist das Ergebnis der Mercer-Lebensqualitätsstudie 2010. Zürich, Genf, Vancouver und Auckland besetzen die Plätze 2 bis 5. Die Reihung ergibt sich aus einem Punktebewertungsverfahren, demzufolge Wien 108,6 Punkte und Bagdad 14,7 Punkte erzielt. „Die Lebensqualitätsstandards sind auf globaler Ebene 2009 und im ersten Halbjahr 2010 relativ stabil geblieben. Allerdings hat die Wirtschaftskrise in einzelnen Regionen und Ländern spürbare Auswirkungen auf das Wirtschaftsklima, “ so Slagin Parakatil, leitender Research-Experte bei Mercer.
7. September 2010: Durst eröffnet neues Forschungszentrum in Osttirol
Das italienische Unternehmen Durst Phototechnik hat soeben sein neues Forschungszentrum in Osttirol eröffnet. Insgesamt wurden 15 Millionen Euro in das neue Zentrum investiert und die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter wurde auf 120 aufgestockt. Es findet sowohl Grundlagen- als auch angewandte Forschung statt, z.B. Qualitätsprüfung von Tinten oder die Evaluierung neuer Druckköpfe. Im Bereich Grundlagenforschung werden vier Bereiche abgedeckt: Life Science, Energietechnik, Sicherheitsmarkierung und funktionale Textilien.
24. August 2010: Siemens-Konzern wertet Österreich-Standort auf
Siemens Österreich wird zur globalen Drehscheibe für die Kleinwasserkraft-Aktivitäten des Konzerns. Am Standort Salzburg, wo schon bisher das nationale Kompetenzzentrum für diese Form der Energiegewinnung lokalisiert war, werden zwei Millionen Euro investiert. Der Mitarbeiterstand soll sich in den kommenden Jahren verdoppeln.13. August 2010: Celestica bündelt Medizintechnikkompetenz in Österreich
Nach der Übernahme von AlliedPanels durch die kanadische Celestica Inc. wird in Österreich ein Center of Excellence für den europäischen Markt entstehen. In Österreich wollen die Kanadier ihre Medizintechnikkompetenz für Europa konzentrieren. Celestica ist ein weltweit führender Anbieter von ganzheitlichen „Product-Lifecycle“-Lösungen. Die Übernahme von AlliedPanels erhöht die Kompetenz von Celestica im Bereich der „bildgebenden Diagnose“.
11. August 2010: Parker Hannifin erweitert in Österreich
Der US-Industriezulieferer Parker Hannifin hat kürzlich seine dritte Niederlassung in Österreich eröffnet. Parker Hannifin beliefert rund 350 Unternehmen aus der Industrie sowie Distributionspartner im Handel, über die indirekt mehrere tausend Betriebe versorgt werden. Zu den Produkten zählen etwas Pneumatik- und Hydraulikverschraubungen für Maschinenbauer. Seit Anfang Juli hat Österreich auch die Sales-Verantwortung für 17 Ost-Länder. Parker Hannifin beschäftigt in Österreich 132 Mitarbeiter.
8. Juli 2010: Trendwende bei Betriebsansiedlungen
Die Halbjahresbilanz von ABA-Invest in Austria zeigt eine positive Entwicklung bei den Betriebsansiedlungen: Die Zahl der angesiedelten Projekte ist von 84 auf 93 gestiegen, was einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese Unternehmen haben mit 103 Millionen Euro fast drei Mal so viel in Österreich investiert wie im ersten Halbjahr 2009 (37 Millionen Euro). Dadurch wurden 504 neue Arbeitsplätze geschaffen. "Wir haben die Trendwende geschafft und starten derzeit bei den Ansiedlungen neu durch. Neben der Erholung des deutschen Marktes profitiert Österreich von seiner Drehscheiben-Funktion in Richtung Ost- und Südosteuropa", betont Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Für das zweite Halbjahr rechnet ABA-Geschäftsführer René Siegl bei anhaltender Verbesserung der Wirtschaftslage mit einer weiteren schrittweisen Belebung des konjunktursensiblen Betriebsansiedlungsgeschäftes.
22. Juni 2010: Österreicher sind Viertreichste der EU
Ein Österreicher kann sich um 24 Prozent mehr leisten als ein durchschnittlicher EU-Bürger. Das zeigt ein Vergleich des Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf in Kaufkraftstandards, der die unterschiedlichen Preisniveaus berücksichtigt und vom EU-Statistikamt Eurostat durchgeführt wurde. Das reichste Land in der EU ist Luxemburg, vor Irland und den Niederlanden. Deutschland liegt auf Platz 7.
16. Juni 2010: Großinvestition von Borealis-Tochter
Die Borealis-Tochter Agrolinz Melamine mit Sitz in Linz will in den kommenden Jahren bis zu 150 Millionen Euro in Anlageteile, Infrastruktur, etc. investieren. Das Projekt startet heuer und soll 2013 abgeschlossen sein.
15. Juni 2010: Fresenius: Neue Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Österreich
Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius Medical Care, Spezialist für Produkte und Dienstleistungen im Bereich Dialyse, verlagerte seine Entwicklungsabteilung für Absorbertechnologie in das Biotechnologiezentrum (BTZ) Krems in Niederösterreich. 15 neue Arbeitsplätze im Hochtechnologie-Bereich wurden damit geschaffen. „In der Medizinprodukte-Branche sind wir mit steigenden Qualitätsanforderungen konfrontiert. In Krems finden wir aber ideale Voraussetzungen vor. Die High-Tech Laborräumlichkeiten am BTZ entsprechen den Standards, die wir für eine erfolgreiche Forschungs- und Produktionsarbeit brauchen“, erklärt Wolfram Strobl, General Manager Fresenius Medical Care Adsorber Tec GmbH.
09. Juni 2010: Neues Pharma-Logistikzentrum von Fresenius Kabi
Der Pharmahersteller Fresenius Kabi eröffnete kürzlich sein hochmodernes Zentrallager im Cargo Center Graz. Das neue Logistikzentrum wird als zentrale Schnittstelle zu den osteuropäischen und weltweiten Märkten fungieren.
8. Juni 2010: Kongress-Ranking: Wien verteidigt Platz 1
Bereits zum fünften Mal in Folge steht Wien der Statistik der International Congress and Convention Association (ICCA) an der Spitze. Im neuen Ranking für 2009 behauptet Wien unangefochten den ersten Platz. In Wien haben 2009 160 Kongresse stattgefunden. Auf den Plätzen folgen Barcelona, Paris, Berlin, Singapur und Kopenhagen.
26. Mai 2010: Standortqualität: Österreich rückt zwei Plätze vor
Im internationalen Vergleich hat Österreich bei der Konkurrenzfähigkeit erneut aufgeholt und liegt im weltweiten Ranking des Lausanner Managementinstituts IMD auf Platz 14. Jährlich werden 58 Volkswirtschaften eingehend analysiert. Österreich belegt unter anderem Spitzenplätze bei der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte, der Logistik- und Gesundheitsinfrastruktur, der persönlichen Sicherheit und bei der Lebensqualität.
Wien hat weltweit höchste Lebensqualität
Wien verteidigt im Städtevergleich der Lebensqualität seinen Weltmeistertitel und erzielte den ersten Platz vor Zürich und Genf. Das Beratungsunternehmen Mercer befragt jährlich weltweit Expatriates. Wien ist demnach die Top-Destination für Mitarbeiter ausländischer Institutionen und Konzerne.
12. Mai 2010: Iveco etabliert Osteuropazentrale in Österreich
Der italienische Nutzfahrzeughersteller Iveco etabliert in Österreich seine Zentrale für die Vertriebsaktivitäten in den meisten Ländern Zentral- und Osteuropas. Damit werden von Wien 14 osteuropäische Länder gesteuert. Ebenso sind die Schweiz, Finnland und einige Länder des Nahen und Fernen Ostens in diesen Verbund integriert. Gianalberto Lupi, Direktor der Regionen Central Europe and Far East begründet diese strategische Entscheidung: „Bisher wurden die osteuropäischen Länder von unserer Konzernzentrale in Turin aus betreut. Sie müssen sowohl im professionellen Denken als auch geographisch nahe an den Kunden und Händlern dieser Regionen sein“.
11.Mai 2010: Accor investiert kräftig in Österreich
Die französische Hotelgruppe Accor investiert in den nächsten drei Jahren zehn Millionen Euro in Österreich. Die Kapazität von 30 Häusern in Österreich innerhalb der nächsten sieben Jahre verdoppeln, pro Jahr sollen mindestens vier Hotels dazukommen.
28. April 2010: BRP Rotax wertet Standort Österreich auf
Der kanadische Motorenbauer BRP Rotax eröffnet in Kürze ein neues Innovationszentrum in Oberösterreich. Die Investition beträgt 8,5 Millionen Euro. Der Standort wurde 2008 zum Headquarter für Motorenentwicklung aufgewertet. Ein Hauptgrund liege in den qualifizierten Arbeitskräften, so der BRP Chef Gerd Ohrnberger.
27. April 2010: Eaton setzt auf Österreich
Der amerikanische Industriekonzern Eaton setzt auf den Wirtschaftsstandort Österreich. Österreich wird das weltweite Kompetenzzentrum für IEC Stromverteilungs-Komponenten. Günter Idinger " Die "IEC Power Distribution Components Divison" (IEC Stromverteilungs-Komponenten) werde sich in Wien und Schrems mit zwei neuen Zukunftsthemen befassen: Smart Metering und Photovoltaik. Ab sofort wird Eaton in Österreich mit dem neuen Photovoltaik-Programm präsent sein. Noch im heurigen Sommer werden das neue Verteilerprogramm, Smart Metering und Schienensysteme vorgestellt. Weiters werden erweiterte Automatisierungslösungen mit Smart Wire Darwin präsentiert. Bis Ende 2010 werden USV-Anlagen ins Programm aufgenommen.
16. April 2010: Mehr Patente in Österreich
Weltweit ist die Zahl der Patentanmeldungen 2009 erstmals seit 30 Jahren rückläufig gewesen. In Europa ist der Rückgang mit 8,3 Prozent noch höher als in anderen Regionen. Österreich ist hier gegenläufig. Mit 3485 neuen Patenten konnte das Niveau des Vorjahres gehalten werden. Den ersten Platz im Erfindungsranking hat sich das Grazer Unternehmen AVL List gesichert.
09. April 2010: Systema expandiert in Österreich
Systema, die Tochter der deutschen CompuGroup, hat im letzten Jahr 50 neue Jobs in Österreich geschaffen und wird 2010 in Oberösterreich weiter ausbauen und 3,5 Millionen Euro investieren. Systema bietet medizinische Software an und erarbeitet innovative IT-gesteuerte Lösungen für das Gesundheitswesen.
Qualcomm gründet Forschungszentrum in Wien
Nach dem Kauf von Augmented-Reality-Technologie der österreichischen Firma Imagination hat der US-Chiphersteller Qualcomm in Wien nun das erste Forschungszentrum in Europa gegründet. Qualcomm hat der österreichischen Imagination Computer Services GesmbH eine Technologie für Augmented Reality (AR) - die Anreicherung der wahrgenommenen Realität mit digitalen Informationen - für mobile Endgeräte abgekauft. Auch der Suchmaschinenriese Google und der Elektronikkonzern Samsung waren daran interessiert. Neben San Diego, Santa Clara, Peking und Seoul ist das Austria Research Center nun das fünfte Forschungs- und Entwicklungszentrum des US-Unternehmens, bestätigte Thomas Nindl, der für die Geschäftsentwicklung von Qualcomm in Zentraleuropa zuständig ist. Man investiere rund 20 Prozent vom Umsatz, also etwa zwei Mrd. US-Dollar (1,5 Mrd. Euro), in Forschung und Entwicklung.
26. März 2010: UniCredit macht Wien zum Kompetenzzentrum
In Wien errichtet die UniCredit ein innovatives Aus- und Weiterbildungszentrum für Manager. Parallel dazu investiert die Bank in den Ausbau des bestehenden CEE-Filialnetzwerks.
UniCredit etabliert in Wien ein Kompetenzzentrum für Managemententwicklung, das zweitgrößte nach dem in Turin innerhalb der Group. Ausschlaggebend für die Wahl von Wien waren im internationalen Standortwettbewerb die zentrale geografische Lage, die ausgezeichnete Erreichbarkeit aus ganz Europa sowie die hohe Qualität der vorhandenen Infrastruktur. Weiters baut die Bank ihre CEE-Präsenz konsequent aus. Für heuer sind 60 neue Filialen in der Türkei und bis zu 30 in Tschechien vorgesehen.
Öko-Innovation der Spitzenklasse
Das österreichische Unternehmen Binder+Co hat das weltweit erste industrietauglich System zur Aussortierung von Sonderglas aus Recycling-Glasscherben entwickelt und wurde kürzlich mit dem Staatspreis Innovation 2009 ausgezeichnet. Ein ausgeklügeltes Sensorsystem vereint den parallelen Einsatz von Farb- und UV-Lichtsensoren und ermöglicht so, dass das zur Glasproduktion beigemengte Recyclingmaterial erhöht und so der Primär-Rohstoff Glas ressourcenschonender eingesetzt werden kann.
25. März 2010: Henkel investiert 30 Millionen Euro in Österreich
Mit der enormen Summe von 30 Millionen Euro wird der deutsche Wachmittelhersteller heuer seine Wiener Betriebsstätte ausbauen, so der Präsident von Henkel Central Easstern Europe (CEE), Günter Thumser. Seit vier Jahren werden fast alle Oststaaten von Österreich aus beliefert. Nach dem Umbau wird auch Budapest folgen. Das Lager wird aufgelöst. Wien bietet besseres Service und egalisiert den Lohnvorteil im Nachbarland. „Wenn jemand in Europa ein gutes Geschäft machen will, dann ist er gut beraten, wenn er an Wien nicht vorbeigeht“, so Thumser.
03. März 2010: Eurostat: 15,3 Mrd. für Unternehmen
Österreich gibt laut Eurostat über fünf Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Subventionen aus - so viel wie kein anderes EU-Land. Österreich gibt über fünf Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Subventionen aus - so viel wie kein anderes EU-Land. Größter Fördergeber ist in Österreich der Bund, der 2008 rund neun Milliarden Euro an Unternehmensförderungen ausgeschüttet hat. Von den Bundesländern kommen noch einmal 3,3 Milliarden Euro, von den Gemeinden weitere 2,8 Milliarden Euro und von den Sozialversicherungen 266 Millionen Euro - macht in Summe rund 15,3 Milliarden Euro an Unternehmensförderungen.