Expertentipps | 09.06.2010
Hightech im Rechenzentrum verbessert CO2-Bilanz und Kostenstruktur.
Mit den ständig wachsenden Anforderungen an Rechenleistung und Speicherkapazität steigt unweigerlich der Energiebedarf der IT und zwar auch in kleinen Betrieben. Wer eine ganzheitliche Energieeffizienz-Strategie (Strom sparende Geräte und optimierte Kühlungs- und Klimatisierungslösungen) umsetzt, kann die IT-Kosten spürbar reduzieren und zugleich einen wirksamen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten. Der finanzielle Aufwand hierfür amortisiert sich innerhalb weniger Jahre allein durch Energieeinsparungen.
Verbrauchsoptimierter Rechnerraum
Da die Aufgabe, ein Rechenzentrum auf maximale Effizienz zu trimmen, umfassendes Fachwissen und viel Erfahrung erfordert, unterstützt Fujitsu Unternehmen hierbei durch das Leistungspaket „Energieeffizienz im Rechenzentrum“.
Am Anfang des Projekts „IT-Energieverbrauch runter“ steht in jedem Fall eine tief greifende Analyse des Ist-Zustands. Daher beinhaltet das Fujitsu-Paket als Grundbaustein einen kundenspezifischen Effizienzcheck. Er umfasst eine Bestandsaufnahme des Rechenzentrums hinsichtlich des Energieverbrauchs und besteht aus vier Teilen: einem Audit anhand des entsprechenden TÜV-Kriterienkataloges, einer Begehung des Rechenzentrums, einem Kurzbericht mit Auflistung von identifizierten Schwachstellen sowie einer ersten Abschätzung des Verbesserungspotenzials.
Auf der Basis dieses Checks erarbeiten die Fujitsu-Experten ein Gutachten zum Ist- Zustand und ermitteln ein detailliertes Bild von den Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Dabei werden tiefer greifende Untersuchungen durchgeführt, vor allem eine umfassende Analyse von Klimatisierung und Wärmeabfuhr. Im Austausch mit dem Kunden werden weitere wichtige Ist-Daten erhoben, bevor ein abschließender Bericht über die aktuelle Situation erfolgt, der das Verbesserungspotenzial auch quantitativ darlegt.
Messungen schaffen Transparenz
Alternativ sieht das Fujitsu-Paket auch die Installation spezieller Messeinrichtungen vor, die Daten für das Gutachten und die Ermittlung von Verbesserungsmöglichkeiten erheben. Dabei werden für einen Zeitraum von etwa vier Wochen Messgeräte eingesetzt, die die Leistungsaufnahmen der Verbraucher aufzeichnen. Auch Messungen der Luftströmung und der Klimatisierungstemperaturen werden durchgeführt, wodurch sich Schwachstellen identifizieren und mittlere Effizienzwerte ermitteln lassen.
Ausgehend von einem bereits hoch effizient arbeitenden Rechenzentrum bietet das Fujitsu-Leistungspaket einen Zertifizierungsprozess „Energieeffizientes Rechenzentrum“ an, der auf einen stetigen Verbesserungsprozess über drei Jahre hinweg ausgelegt ist.