Expertentipps | 09.06.2010
Mit intelligenter Speichertechnologie lassen sich die Datensicherungs-prozesse kostensenkend automatisieren.
Große Datenmengen werden selbst in kleinen Unternehmen gespeichert, archiviert, zurückgeholt, aktualisiert und wieder gespeichert und archiviert. Und das Karussel dreht sich schneller und schneller: Es sind immer mehr Daten, die immer länger und immer flexibler (will heißen: jederzeit greifbar) aufbewahrt werden müssen.
Neben Storage-Technologien wie NAS (Network Attached Storage) und SAN (Storage Area Network) und externen Festplatten erfreuen sich auch in mittelständischen Betrieben nach wie vor Bandspeicher als Storagemedien großer Beliebtheit. Das liegt daran, dass es sich dabei um eine bekannte Technologie ohne technische Risiken handelt und Bänder nach wie vor das preisgünstigste Medium darstellen. Allerdings bieten sie nicht die schnellen Datenzugriffszeiten wie die teureren Festplatten.
Reale Daten in virtuellen Bibliotheken
Um die steigenden Mengen an Daten so flexibel wie möglich speichern zu können, werden häufig VTLs (Virtual Tape Libraries) eingesetzt, die dem Backup-Computer vorspiegeln, er speichere auf Band, während in Wahrheit Disks als Speicher dienen. Durch diese Art der Speichervirtualisierung lassen sich die Vorteile von Band und Festplatte kombinieren.
Eine besonders intelligente Variante dieser Technologie ist die für jedes Datenvolumen skalierbare ETERNUS CS-Bandspeichervirtualisierung von Fujitsu. Sie ermöglicht die intelligente Sicherung aller Unternehmensdaten und integriert dabei nahtlos die Vorteile von Festplatte und Magnetband. Die Ablage der zu sichernden Daten erfolgt dabei regelbasiert und vollständig autonom auf unterschiedlichste Speichermedien. Der Storage Host leitet einfach die zu speichernden Daten an das ETERNUS CS-System weiter, ohne dass es ihn interessieren muss, von welcher Art das Speichermedium ist oder wo und wie die Daten im Speicher- und Archivierungssystem weiterverarbeitet werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit der Speichergeschwindigkeit von Festplatten verkürzt ETERNUS CS das Backup-Zeitfenster auf ein Minimum und sorgt dort, wo es nötig ist – insbesondere bei geschäftskritischen Daten – für sehr kurze Wiederherstellungszeiten.
Mit der so gewonnenen Flexibilität lassen sich die Speicherdienste allen gewünschten Service-Level-Anforderungen anpassen. Ob als Medien tatsächlich Bänder oder aber ausschließlich Disks zum Einsatz kommen, bleibt dem Anwender selbst überlassen. Seine Prioritäten hinsichtlich benötigter Kapazität und passender Speichertechnologie bestimmen die Architektur, ETERNUS CS füttert sie automatisiert mit den entsprechenden Daten.
Vertraut mit jeder Umgebung
Je nach den Vorgaben zu benötigter Kapazität und geforderter Aufbewahrungszeit speichert das System die Daten entweder auf Band oder Festplatte und kann jeweils die optimale Verteilung für beide Medien finden. Beispielsweise werden Daten, die häufig wiederhergestellt werden müssen, gar nicht auf Band gespeichert, sondern verbleiben im Kurzzeitcache und stehen dadurch blitzschnell wieder zur Verfügung.
Wichtig gerade für mittelständische Unternehmen ist dabei, dass die Lösung keine Änderungen in der Architektur der Rechenzentren erfordert. ETERNUS CS bietet eine enorme Anschlussvielfalt für die ganze Bandbreite von Mainframes und offenen Systemen bis hin zu NAS-Speichersystemen und unterstützt alle im Markt führenden Backup-Anwendungen. Dies vereinfacht den Aufwand für die Administration und senkt die Speicherkosten. Gleichzeitig werden die Ressourcen optimiert eingesetzt und der Energiebedarf sinkt spürbar. Auch in der Speicherwelt gilt also: Wenn die Intelligenz steigt, sinken die Kosten.