GREEN IT

Wahre Kraft ist grün

Fujitsu IT-Lösungen für den Mittelstand | 25.10.2016

Popeye
Bildquelle: Film Popeye (Popeye The Sailor), (TV-Serie) USA, 1960 – 1962, 13.7.1960

Als der berühmteste Matrose aller Zeiten 1929 dank des Comic-Zeichners Elzie Segar das Licht der Welt erblickte, bildeten Unterwasserkabel und Wasserstraßen die Basis von globaler Wirtschaftskraft und internationaler Kommunikation. Popeye vertraute auf die grüne Power des Spinats, um das harte Seemannsleben durchstehen und bei Raufereien siegreich bleiben zu können. Grün – dies verkörperte Popeye mit Leib und Seele – steht für Power und Erfolg.

Wenn IT die Basis für Power und Erfolg ist, sind die Ressourcen, auf denen sie aufbaut, insbesondere elektrische Energie, ein unermesslich wertvolles Gut, und Ressourcenschonung, die Quintessenz des „Faktors Grün“, ist die wahre Power für unseren technologischen Fortschritt. Daher ist „Green IT“ – also die ressourcenschonende Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien während des gesamten Lebenszyklus von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung hinweg – nicht einfach ein Opfer für die Umwelt, sondern eine Investition in unsere Zukunft.

Diese Bewegung, die seit Jahren von Politik und Industrie getragen wird, will eine Verringerung des Ressourcenaufwands bei Herstellung, Nutzung und Recycling von IT-Systemen sowie die Einhaltung von Sozialstandards bei der Produktherstellung erreichen.

Was die Produktebene angeht, so liegt hier die Verantwortung beim Hersteller. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Geräte für Herstellung, Betrieb und Entsorgung weniger Energie und Ressourcen als herkömmliche Produkte benötigen.

Bei der Nutzung von IT-Systemen lässt sich durch verschiedenste Maßnahmen Energie sparen, indem die Betriebsprozesse effizienter gestaltet werden als vorher üblich. Beispielsweise sind bei vielen Unternehmen Server auf Spitzenbelastungen ausgelegt und daher die meiste Zeit über nur zu einem geringen Prozentsatz (typischerweise unter 20 Prozent) ausgelastet. Mit Hilfe einer Konsolidierung (also der Zusammenführung von Rechnersystemen) können die IT-Abteilungen die Auslastung der vorhandenen Geräte drastisch verbessern und die Zahl der Server oder gar die der Rechenzentren spürbar verringern.

Großen Einfluss auf den Stromverbrauch haben besonders die Kühlsysteme in den Serverräumen. Daher gehört zu einer wirksamen Green-IT-Strategie auch, die Effizienz der Kühlung zu optimieren. Wichtig ist dazu beispielsweise, kühle und warme Luftströme wirksam zu trennen und moderne Kühlsysteme anzuschaffen. Sie erlauben es, die Kühlung der Rechner und die Be- oder Entfeuchtung des Serverraums optimal zu koordinieren, statt sie unkoordiniert nebeneinanderher laufen zu lassen.

Die dritte Ebene des Green-IT-Gebäudes bilden die Anwender selbst: Sie müssen entsprechend für das Thema Energiesparen sensibilisiert werden. In der Folge sind sie in der Lage, ihr persönliches Verhalten anzupassen und selbst Vorschläge für weitere Einsparungen zu machen.

Green-IT-Pionier Fujitsu

Seit rund 30 Jahren verfolgt Fujitsu unter dem Label Green Policy Innovation (GPI) eine umfassende, mit konkreten Zielen innerhalb und außerhalb des Unternehmens verankerte Strategie zur Umsetzung strenger Umwelt- und Sozialstandards. Die GPI ist ein langfristiges, dauerhaftes Projekt mit dem Ziel, negative Umwelteinflüsse zu reduzieren. Die Bilanz der GPI-Projekte kann sich sehen lassen. So hat Fujitsu am Standort Augsburg den Ausstoß von Treibhausgasen allein von 2011 bis 2014 um mehr als 10 Prozent reduziert und damit die selbst gesteckten Ziele übertroffen. Zu diesem Erfolg haben clevere Ideen der entsprechend sensibilisierten Mitarbeiter maßgeblich beigetragen.

Bereits seit 1988 engagiert sich Fujitsu im Bereich Entsorgung, Wiederverwertung und Wiedervermarktung. Produkte werden dabei in Kooperation mit zwanzig Partnerunternehmen demontiert und umweltgerecht entsorgt oder wieder verwendet. Dieses Konzept verlangt aufgrund seines ganzheitlichen Ansatzes zudem, dass bereits bei Design und Entwicklung von Produkten ihre Umweltverträglichkeit über den Gesamtlebenszyklus hinweg berücksichtigt wird. So bewertet Fujitsu schon die Prototypen hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit. Die Konsequenz ist eine hervorragende Verwertungsquote der Produkte von rund 97 Prozent für Wiedervermarktung, Wiederverwendung und Recycling. Damit liegt Fujitsu nicht nur weit über den gesetzlichen Vorgaben von 75, sondern auch über dem Marktdurchschnitt von 90 Prozent.

Viele grüne Bausteine

Bekannt ist Fujitsu darüber hinaus für zahlreiche Energieeinsparungs- und Emissionsreduzierungs-Funktionen, wie „Low Power Active Mode“ sowie 0-Watt-Netzteile und -Grafikkarten. Im Server- und Storage-Sektor finden sich Funktionen wie Power Control und Monitoring, ein spezielles Kühlungssystem oder die ECO-Start/Stopp-Funktion zur Senkung des Stromverbrauchs. Über die Cloud können Unternehmen das Energie- und Umweltmanagementsystem Fujitsu Eco Track nutzen, das es auf einfache Weise erlaubt, Energieverbrauch und Einhaltung der vorgeschriebenen Umweltstandards zu organisieren, zu steuern und zu überwachen, um eine kontinuierliche Verbesserung des Umweltmanagements zu etablieren.

Grün ist messbar

Doch Fujitsu geht noch weiter. Mit dem Hyper Efficient Workplace hat der IT-Konzern ein innovatives und effizientes Konzept eines stationären Arbeitsplatzes eingeführt. Die Lösung besteht aus einem hocheffizienten, energieoptimierten Desktoprechner ESPRIMO Q956 und stützt sich zudem auf das „Unified Communications & Collaboration(UC&C)“-Paket (statt einem energiehungrigen VoIP-System) und die Clean-Desk-Architektur für eine ergonomische, flexible Arbeitsumgebung. Besonders Green-IT-relevant an diesem Konzept sind zwei Aspekte: zum einen die Vernetzung aller Stromverbraucher, sodass sie sich mit Hilfe eines einzigen Schalters stromlos schalten lassen; zum anderen ein integrierter Bewegungssensor, der die Abwesenheit des Mitarbeiters erkennt und daraufhin den gesamten Arbeitsplatz sofort in den Stromsparmodus überführt. Die Realität an einem traditionellen Arbeitsplatz ist heute bekanntlich immer noch eine andere: Erst nach vielen Minuten schalten sich die Rechner in den Stromsparmodus. So laufen die Computer häufig rund um die Uhr und verbrauchen Strom, selbst im Standby-Modus.

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