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Statement Jörg Ruberg, Produktmanager bei transtec

Virtualisierung im kleinen Mittelstand

Viele größere Unternehmen und Institutionen setzen schon seit einiger Zeit auf die Virtualisierung ihrer IT-Architektur, um Kosten zu reduzieren und Abläufe effizienter zu gestalten. Mittlerweile hat sich die Technologie soweit etabliert, dass sie auch für kleinere Unternehmen interessant ist - vor allem wegen ihres Potenzials, IT-Kosten zu begrenzen.

Virtualisierung kann sich schon bei zwei Servern lohnen. Das wichtigste Ziel dabei ist die bessere Ausnutzung der vorhandenen IT-Hardware. In einer virtualisierten Umgebung werden den einzelnen virtuellen Maschinen Ressourcen je nach Bedarf zugewiesen. Auslastungspeaks, zum Beispiel während des Backups, werden abgefangen - ohne ständig neue Hardware und neue Stromfresser nachrüsten zu müssen. Das spart Kosten. Außerdem vereinfacht sich auch die Administration der gesamten IT-Architektur. Das spart auf jeden Fall Nerven - und meist auch Geld. Ein guter Zeitpunkt, Virtualisierung in Betracht zu ziehen, stellt deswegen die Neuanschaffung von Hardware dar. Virtualisierung kann eine attraktive Alternative sein. Unternehmen können sich mit einem guten Virtualisierungskonzept oft nicht nur die Neuanschaffung teurer Hardware sparen, sondern vorhandene Hardware für mehr Anwendungen nutzen. Zum Beispiel kann ein nun frei gewordener Server dafür eingesetzt werden, die Hochverfügbarkeit unternehmenskritischer Daten zu gewährleisten.

Bevor Unternehmen sich in die Virtualisierung ihrer IT stürzen, sollte man auf jeden Fall eine solide Analyse der IT-Anforderungen und -Gegebenheiten im Unternehmen durchführen. Schließlich greift man mit einer Virtualisierung in einen der wichtigsten Produktivfaktoren des Unternehmens ein, die IT. Dafür sollte ein Profi herangezogen werden. Er weiß auch, welche Hardware überhaupt für die Virtualisierung zertifiziert ist und welche Software virtualisiert werden kann. Wird hier nicht sauber gearbeitet, kann das Unternehmen Support-Garantien verlieren. Ein umfassender Migrationsplan sorgt dafür, dass während der Umstellung nicht das gesamte Unternehmen lahm gelegt wird.

Jörg Ruberg, Produktmanager bei transtec

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