HR-SaaS-Software in mittelständischen Betrieben
Standardsoftware aus dem Internet
Zu den Vorteilen des Einsatzes von HR-SaaS-Software in mittelständischen Betrieben sprach B4B Mittelstand mit Sabine Knöfel, Gesellschafterin der HRworks GmbH.
B4B Mittelstand: Hat SaaS im HR-Bereich Zukunft?
Knöfel: Gerade dort, denn SaaS spielt seine Stärke aus, wo viele Anwender im Unternehmen eine Software nutzen. SaaS punktet außerdem dort, wo alte papiergebundene Prozesse durch schlanke, schnelle Online-Workflows ersetzt werden. Je dezentraler die Organisation des Unternehmens und je öfter die Mitarbeiter unterwegs sind, umso größer sind die Vorteile etwa im Bereich Reisekostenabrechnung.
B4B Mittelstand: Wo sehen Sie die Hauptstärken des Mietmodells?
Knöfel: Die Anwendungen sind über das Internet von überall aus erreichbar. Betriebe, die SaaS-Lösungen nutzen, brauchen sich nicht mehr um Updates und Daten-Aktualisierungen zu kümmern. Das macht der Anbieter zentral. Das ist besonders dort, wo regelmäßig gesetzliche Änderungen anfallen sinnvoll. Entscheidet sich der Kunde für eine SaaS Lösung, kann sie schnell freigeschaltet und genutzt werden. Hardware muss auch nicht angeschafft werden. Durch Miete statt Kauf passen sich die Kosten der Nutzung im Zeitverlauf an – je nach Nutzeranzahl oder Volumen.
B4B Mittelstand: Hat SaaS denn nicht auch Nachteile? Man kann die Softwareprodukte ja nicht der Situation im eigenen Betrieb anpassen.
Knöfel: Das muss man auch nicht, denn SaaS-Anwendungen sind Standard-Software. Die ist nicht individualisierbar, aber konfigurierbar. Wir sprechen hier von Anwendungsbereichen, die nicht geschäftskritisch sind. Es kann nicht schaden, wenn man sich im Unternehmen bei der Einführung einer neuen Software Gedanken über die existierenden Prozesse macht. Was spricht dagegen, sich hier an einen optimierten und zeitgemäßen Ablauf anzupassen, der hundertfach bewährt ist? Wenn kritisiert wird, dass sich SaaS-Produkte nicht individuell, über die Konfigurierbarkeit hinaus, an Unternehmen anpassen können, dann wird da übrigens etwas verwechselt. Das ist nicht der Nachteil von SaaS-Software, sondern der Nachteil von Standard- versus Individualsoftware.
Statement in voller Länge:
Bei den meisten unserer Kunden stehen die Kostenvorteile bei der Nutzung des Saas- bzw bislang ASP-Modells im Vordergrund. Geringe Investitionskosten und damit geringe Kapitalbindung bringen eine höhere Liquidität und transparente, bedarfsabhängige Kosten sorgen für eine bessere Kostenkontrolle und Planungssicherheit.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sehen auch einen großen Vorteil darin, dass sie sich nicht mehr selber um den Betrieb der EDV-Umgebung kümmern müssen. Die VRG HR GmbH sorgt durch den Einsatz der aktuellsten Software und Hardware für hohe Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Datenschutz. Die Webanbindung ermöglicht einen weltweiten und zeitlich unabhängigen Datenzugriff. Auch gesetzliche Neuregelungen werden von uns automatisch in der Software umgesetzt und der Kunde erhält rechtliche Sicherheit durch klar definierte Servicelevel und Verantwortlichkeiten. Die Leistungen können jederzeit flexibel dem aktuellen Bedarf angepasst werden. Wir stellen die komplette und professionell abgesicherte Infrastruktur auf stets aktuellem Stand der Technik und unsere Kunden können sich auf ihre Personalarbeit konzentrieren.
Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollte man vor allem darauf achten, dass der Partner über viel Erfahrung und Mitarbeiter mit Spezial Know-how im HR-Bereich verfügt. Unsere Kundenbefragungen zeigen immer wieder wie wichtig ein persönlicher kompetenter Ansprechpartner und Kundenberater ist.
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